{"id":1106,"date":"2017-06-01T15:57:56","date_gmt":"2017-06-01T13:57:56","guid":{"rendered":"https:\/\/women.danube-stories.eu\/?page_id=1106"},"modified":"2022-08-27T00:56:23","modified_gmt":"2022-08-26T22:56:23","slug":"temeswar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.de.woman.danube-stories.eu\/temeswar\/","title":{"rendered":"Temeswar"},"content":{"rendered":"<div class=\"row  \"><div class=\"col-sm-6 col-lg-4 col-md-4 \">\n<div class=\"flexslider \"><ul class=\"slides\"><li><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.de.woman.danube-stories.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Ulm_Stadtfu\u0308htrung.png\" \/><\/li><\/ul><\/div>\n<\/div><div class=\"col-sm-6 col-lg-8 col-md-8 \">\n<div class=\"leaflet-map WPLeafletMap\" style=\"height:355px; width:100%;\"><\/div><script>\nwindow.WPLeafletMapPlugin = window.WPLeafletMapPlugin || [];\nwindow.WPLeafletMapPlugin.push(function WPLeafletMapShortcode() {\/*<script>*\/\nvar baseUrl = atob('aHR0cHM6Ly97c30udGlsZS5vcGVuc3RyZWV0bWFwLm9yZy97en0ve3h9L3t5fS5wbmc=');\nvar base = (!baseUrl && window.MQ) ?\n    window.MQ.mapLayer() : L.tileLayer(baseUrl,\n        L.Util.extend({}, {\n            detectRetina: 0,\n        },\n        {\"subdomains\":\"abc\",\"noWrap\":false,\"maxZoom\":20}        )\n    );\n    var options = L.Util.extend({}, {\n        layers: [base],\n        attributionControl: false\n    },\n    {\"zoomControl\":true,\"scrollWheelZoom\":true,\"doubleClickZoom\":false,\"fitBounds\":false,\"minZoom\":0,\"maxZoom\":20,\"maxBounds\":null,\"attribution\":\"<a href=\\\"http:\\\/\\\/leafletjs.com\\\" title=\\\"A JS library for interactive maps\\\">Leaflet<\\\/a>; \\\\r\\\\n\\u00a9 <a href=\\\"http:\\\/\\\/www.openstreetmap.org\\\/copyright\\\">OpenStreetMap<\\\/a> contributors\"},\n    {});\nwindow.WPLeafletMapPlugin.createMap(options).setView([45.748872,21.208679],14);});<\/script><\/p>\n<\/div><\/div>\n<div style=\"height: 100px\"><\/div>\n<div class=\"row  \"><div class=\"col-sm-6 col-lg-4 col-md-4 \">\n<h6>Vergangene veranstaltungen<\/h6>\n<ul>Wir informieren Sie \u00fcber kommende Veranstaltungen.\n<\/ul>\n<\/div>\n<div class=\"col-sm-6 col-lg-8 col-md-8 \">\n<p>Was w\u00e4re aus Rum\u00e4nien geworden ohne die mutigen B\u00fcrger von Temeswar? Mit ihren Demonstrationen im Dezember 1989 leiteten sie den Anfang der rum\u00e4nischen Revolution und das Ende des kommunistischen Diktators Ceausescu ein. Mehr als 150 Menschen lie\u00dfen daf\u00fcr ihr Leben, darunter auch Kinder. Wie schon w\u00e4hrend der Donaumonarchie bildet Temeswar bis heute das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region Banat. In der drittgr\u00f6\u00dften Stadt Rum\u00e4niens stellten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs die Donauschwaben die gr\u00f6\u00dfte Bev\u00f6lkerungsgruppe. Das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Temeswar war stets bestimmt vom Miteinander der Nationen, haupts\u00e4chlich Rum\u00e4nen, Ungarn, Deutsche und Serben. Pers\u00f6nlich zu erleben am besten bei einem Besuch von Nationaltheater und Opernhaus. Deutsches und ungarisches Staatstheater befinden sich unter einem Dach mit dem rum\u00e4nischen Nationaltheater. Weitere Sehensw\u00fcrdigkeiten sind der Domplatz mit Dom und Barockschloss sowie der Freiheitsplatz mit dem Alten Rathaus. Ebenso wie Novi Sad ist Temeswar Europ\u00e4ische Kulturhauptstadt 2021.<\/p>\n<p>Einwohner: 319.000<\/p>\n<p id=\"tw-target-text\" class=\"tw-data-text tw-ta tw-text-small\" dir=\"ltr\" data-placeholder=\"\u00dcbersetzung\"><span lang=\"de\" tabindex=\"0\">Ber\u00fchmtheiten aus Temeswar: der bekannte Sportler und Schauspieler Johnny Weissm\u00fcller (1904-1984), der &#8218;Tarzan&#8216; plaidierte; die Schriftstellerin und B\u00fcrgerrechtlerin Ana Blandiana (geb. 1942); der Autor Catalin Dorian Florescu (* 1967).<\/span><\/p>\n<\/div><\/div>\n<div style=\"height: 100px\"><\/div>\n<div active=\"0\" class=\"gravity-accordion\">\n        <div>MARIANA DR\u0102GHICESCU,Temeswar<\/div>\r\n        <div>\r\n            <p>\n<blockquote><p>Die Nachtigall des Banats \u201eDurch ihre Lieder bleibt Mariana Dr\u0103ghicescu eine der beliebtesten Volksmusikerinnen des Landes.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Gelu Stan<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Volksmusik aus dem Banat ist eine der vielf\u00e4ltigsten und beliebtesten Musikrichtungen Rum\u00e4niens. Die Multikulturalit\u00e4t der Region im Westen des Landes hat die Musik der Gegend stark gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p><strong>Mariana Dr\u0103ghicescu<\/strong> (1853-1932), kam am 18. September 1952 im Weiler Prisacina auf die Welt, der zum Verwaltungskreis Karasch-Severin geh\u00f6rt. Dort besuchte sie die Grundschule, bevor sie nach Herkulesbad zog, um die Sekundarschule abzuschlie\u00dfen. Ihre Liebe zur Musik entdeckte Mariana Dr\u0103ghicescu in ihrer Kindheit, die sie gr\u00f6\u00dftenteils bei ihren Gro\u00dfelternverbrachte. Ihr Opa spielte Fl\u00f6te, und die kleine Mariana begleitete ihn schon als Vier- und F\u00fcnfj\u00e4hrige mit ihrem Gesang. 1960, mit acht Jahren, trat sie bei einem Schulfest zum ersten Mal auf einer B\u00fchne aufund fand gro\u00dfen Anklang. Sie sang bei zahlreichen Veranstaltungen im Kulturhaus von Herkulesbad. \u201eIch werde gehen und werde gehen (zu meiner Mutter, zu ihrem Kreuz)\u201c war ihr erster Hit, ihr Gesangsdeb\u00fctmit dem Volksmusik-Orchester \u201eLaz\u0103r Cernescu\u201c aus Karansebesch. Das Lied wurde 1972 von Radio Temeswar aufgenommen und war ein echter Erfolg, den sich Dutzende H\u00f6rer der Sendung \u201eIch liebe Singen und Tanzen\u201c w\u00fcnschten. Die kommunistischen Beh\u00f6rden zensierten dasLied wegen des Wortes \u201eKreuz\u201c im zweiten Vers.<\/p>\n<p>Mariana Dr\u0103ghicescu spielte mit dem Orchester \u201eDoina Banatului\u201c aus Karansebesch. Nach ihrem Umzug nach Temeswar trat sie dem \u201eBanatul Orchester\u201c unter der Leitung von Gelu Stan bei. Das Repertoire aus dem Banat ist ihr Markenzeichen, da sie Musik aus dieser Region sammelte und Adaptationen von Texten und Liedern schuf. \u201eMariana Dr\u0103ghicescu bleibt durch ihre Lieder eine der beliebtesten Volksmusikerinnen des Landes. Sie war eine hervorragende S\u00e4ngerin, ein Vorbild f\u00fcr ihre Anh\u00e4nger, und hatte einen besonderen Sinn f\u00fcr die Auswahl ihres Repertoires\u201c, sagt Gelu Stan. Der beliebte Volksmusiker Tiberiu Ceia nannte sie die \u201eNachtigall des Banats\u201c. In der Hauptstadt des Banats arbeitete Mariana Draghicescu mit dem Ensemble \u201eDoina Timi\u015fului\u201c des Kulturhauses Temeswar zusammen.<\/p>\n<p>Mariana Dr\u0103ghicescu hatte fulminanten Erfolg. Sie nahm an zahlreichen nationalen Festivals und Musikwettbewerben teil und erhielt viele Preise. Ihre Lieder wurden von Radio Temeswar und Radio Bukarest aufgenommen. Die rum\u00e4nische Plattenfirma Electrecord nahm ihre besten Lieder auf: neun Langspielplatten und zwei Audiokassetten mit 76 St\u00fccken.<\/p>\n<\/p>\r\n        <\/div>\r\n    \n        <div>SOFIA IMBROANE, Temeswar<\/div>\r\n        <div>\r\n            <p>\n<blockquote>\n<p id=\"tw-target-text\" class=\"tw-data-text tw-ta tw-text-small\" dir=\"ltr\" style=\"text-align: left;\" data-placeholder=\"\u00dcbersetzung\"><span lang=\"de\" tabindex=\"0\">Sophia Imbroane widmete ihr Leben der Steigerung des kulturellen Niveaus der Frau. <\/span><\/p>\n<p class=\"tw-data-text tw-ta tw-text-small\" dir=\"ltr\" style=\"text-align: right;\" data-placeholder=\"\u00dcbersetzung\"><em>Gala Galaction <\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Sofia Imbroane<\/strong> (1884 -1933), wurde 1884 in Cern\u0103u\u0163i geboren. Die Familie ihres Vaters Topor Tarnovietzki stammt aus der Bukowina und trug einen polnischen Adelstitel. In Cern\u0103u\u0163i ging Sofia zur Schule und lernte dort ihren sp\u00e4teren Mann kennen. Avram Imbroane war damals Student der Theologie und wurde sp\u00e4ter als Politiker und Parlamentsabgeordneter bekannt. Sie heirateten im M\u00e4rz 1910 und bekamen f\u00fcnf Kinder: Bujor, Doru, Sorin Nicolae, Dora Romani\u0163a und Stelu\u0163a Monica.<\/p>\n<p>Von ihren Studienreisen nach M\u00fcnchen und Berlin (1910 und 1911) brachte Sofia Imbroane den Wunsch nach Temeswar zur\u00fcck, ein Programm zur sozialen Bildung von Frauen aufzubauen. Ihre Vorstellung: Sozialf\u00fcrsorge und Hausfrauenbildung nach deutschem Modell in einer \u201eSchule f\u00fcr die Sozialbildung von Frauen\u201c im Banat. Ihre Idee verwirklichte sie im \u201eVerein der Hausfrauenkreise\u201c, dessen Ehrenvorsitzende K\u00f6nigin Maria von Rum\u00e4nien war. Am 6. Juni 1912 wurde Sofia Imbroane zur Vorsitzenden des gerade gegr\u00fcndeten \u201eVereins der Hausfrauenkreise\u201c im Banat gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>In Temeswar organisierte sie zun\u00e4chst eine Kleider- und Essenssammlung f\u00fcr die armen Kinder der Arbeiterklasse. In kurzer Zeit schaffte es Sofia Imbroane, die D\u00f6rfer des Verwaltungskreises Cara\u0219 voll zu versorgen, denn ihre Initiative wurde von den gr\u00f6\u00dften Textil- und Lebensmittelkonzernen mit Wohlwollen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>1921 gr\u00fcndete sie die \u201eHausfrauenschule\u201c in Temeswar f\u00fcr M\u00e4dchen an Schulen und Universit\u00e4ten. Zw\u00f6lf Jahre lang k\u00e4mpfte Sofia Imbroane f\u00fcr den Erhalt dieser Schule. Trotz widriger Umst\u00e4nde konnte sie mehrere Jahrg\u00e4nge hervorragend ausbilden. Zudem organisierte sie Ausstellungen in Wien, Sibiu, Bukarest, Temeswar, Rom, Barcelona und Br\u00fcssel, um die Traditionen des Banats bekannt zu machen. Dazu diente ihre eigene Sammlung an Objekten, die sie in mehr als zwei Jahrzehnten beharrlich zusammengetragen hat.<\/p>\n<p>Zeichen der Anerkennung der beachtlichen Arbeit von Sofia Imbroane sind die Ehrenmedaille in Rom, die Goldmedaille in Barcelona und die Auszeichnung \u201eGesundheitlicher Verdienst erster Klasse\u201c, die von K\u00f6nig Ferdinand verliehen wurde. Sofia Imbroane starb 1933 in Temeswar.<\/p>\n<\/p>\r\n        <\/div>\r\n    \n        <div>EMILIA LUNGU-PUHALLO, Timi\u015foara<\/div>\r\n        <div>\r\n            <p>\n<blockquote><p>Emilia brachte nicht nur weibliches Feingef\u00fchl in den Journalismus, sondern setzte sich vor allem k\u00e4mpferisch f\u00fcr Fortschritt ein. Die Schriftstellerin war die erste Frau, die es wagte, Frauenrechteanzustreben.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Aurel Cosma, Prin Timi\u015foara de alt\u0103dat\u0103<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Emilia Lungu-Puhallo<\/strong> (1853 &#8211; 1932),hatte ein langes, aber kein einfaches Leben. Als einziges Kind des Lehrers und Journalisten Traian Lungu und seiner Frau Euphemia Popa wurde sie am 23. Oktober 1853 in der Stadt Gro\u00dfsanktnikolaus im Kreis Temesch geboren. Von fr\u00fchester Kindheit an liebte sie das Lernen und hatte auch die Gelegenheit dazu. Ihr Vater gr\u00fcndete die erste rum\u00e4nische Schule in Temeswar. Nach der Grundschulzeit in Gro\u00dfsanktnikolaus zog Emilia mit ihrer Familie nach Temeswar und ging dort auf die weiterf\u00fchrende Schule. Ihre Familie vermittelte ihr die Liebe zur Sprache und Literatur. Inspiriert von ihrem Vater und Onkel, dem Anwalt und Schriftsteller Iulian Grozescu, arbeitete Emilia schon in ihrer Jugend f\u00fcr die Magazine \u201eFamilie\u201c und \u201eKirche und Schule\u201c.<\/p>\n<p>Eine geheime Idee entsteht: eine Schule f\u00fcr rum\u00e4nische M\u00e4dchen und Frauen im Banat zu gr\u00fcnden. Mit nur 18 Jahren organisierte Emilia 1872 ein Treffen Banater Frauen, die \u201eVersammlung der Damen\u201c. Bei einem Wohlt\u00e4tigkeitsball sammelte Emilia Geld f\u00fcr ihren gewagten Plan. F\u00fcr die Schule wollte Emilia Lungu Grundst\u00fccke in Temeswar erwerben, was jedoch schwieriger war als zun\u00e4chst angenommen. Mit der Unterst\u00fctzung von Dr. Pavel Vasici-Ungureanu und Bischof Me\u0163ianu aus Arad gelang ihr 1874 die Gr\u00fcndung der M\u00e4dchenschule in Izvin, 20 Kilometer von Temeswar entfernt. Sie wurde die erste rum\u00e4nische Lehrerin im Banat und unterrichtete zwei Jahre lang in Izvin, w\u00e4hrend sie das p\u00e4dagogische Institut in Arad besuchte. Anschlie\u00dfend kehrte sie nach Temeswar zur\u00fcck und arbeitete als Journalistin f\u00fcr verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Dabei benutzte sie Pseudonyme wie \u201eDer alte Mann aus dem Banat\u201c, \u201eDer Banater Reisende\u201c oder \u201eDer junge Mann aus dem Banat\u201c. 1887 heiratete Emilia Lungu Isac Puhallo, einen kroatischen Leutnant in der \u00f6sterreichisch-ungarischen Armee. Ihrem Mann folgte sie zu Garnisonen in Sarajevo und Mostar. Im August 1891 kam ihr Kind Eugeniu zur Welt, sein Vater starb zehn Tage sp\u00e4ter in Mostar. Emilia Lungu-Puhallos Schicksal war grausam. Nur einen Monat nach seiner Geburt starb Eugeniu und lie\u00df eine verzweifelte Mutter zur\u00fcck. In dieser schwierigen Zeit fand Emilia Lungu-Puhallo Trost im Schreiben. Sie ver\u00f6ffentlichte zahlreiche Artikel und Kurzgeschichten, etwa im Buch \u201eSonntag\u201c, den historischen Roman \u201eLehrertochter\u201c und \u201eDie Reise durch Bosnien-Herzegowina\u201c. F\u00fcr ihre Verdienste verlieh ihr K\u00f6nigin Elisabeth den Orden Stern von Rum\u00e4nien. Emilia Lungu-Puhallo starb am 16. Dezember 1932 in Temeswar. Sie wurde neben ihren Eltern und ihrem Kind begraben.<\/p>\n<\/p>\r\n        <\/div>\r\n    \n        <div>IOLANDA BALA\u015e S\u00d6T\u00c9R, Timi\u015foara<\/div>\r\n        <div>\r\n            <p>\n<blockquote><p>Es tut mir leid, die Olympischen Spiele nicht f\u00fcr Ungarn gewonnen zu haben. Aber man repr\u00e4sentiert zuerst sich selbst und erst dann eine Nation. Ich hoffe, dass neben den Rum\u00e4nen auch die Ungarn stolz auf mich sind.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom staunt die Welt \u00fcber die Athletin<strong> Iolanda Bala\u015f <\/strong>(1936 &#8211; 2016), als sie im Hochsprung Gold gewinnt und 14 Zenitmeter h\u00f6her als die zweitplatzierte Polin Jaroslawa Jozwiakowska springt. Von den 15 Wettk\u00e4mpferinnen springen nur vier h\u00f6her als 1,71 m. Die Rum\u00e4nin Bala\u015f erreicht schon bei ihrem ersten Versuch 1,73 Meter. Der Sieg ist ihr bereits sicher, aber sie setzt den Wettkampf mit sich selbst fort. Sie \u00fcberspringt 1,77 m, 1,81 m und schlie\u00dflich 1,85 m. Diese Leistung ist schwierig zu erreichen und schwerer zu \u00fcberbieten. F\u00fcr die Sportlerin aus Temeswar ist es die erste Goldmedaille.<\/p>\n<p>Iolanda Bala\u015f S\u0151t\u00e9r (Ungarisch: Jol\u00e1n Balazs) ist eines der \u201eGolden Girls\u201c des rum\u00e4nischen Sports. Sie kam am 12. Dezember 1936 in Temeswar auf die Welt. Dort besuchte Iolanda Bala\u015f das katholische M\u00e4dchengymnasium. In jungen Jahren wird die 1,85 m gro\u00dfe Bala\u015f Sportlerin. Ihr Trainer ist der ehemalige Hochspringer John (J\u00e1nos) S\u0151t\u00e9r, den sie 1967 heiratet. Die beiden haben einen Sohn, Doru S\u0151t\u00e9r, der selbst Sportler ist. Mit nur 15 Jahren wird Iolanda Bala\u015f 1951 mit dem Titel \u201eMeisterin des Sports\u201c ausgezeichnet. 1953 wechselt Bala\u015f vom Verein \u201eElectrica\u201c in Temeswar zum Zentralen Armeeverein in Bukarest, der heute \u201eSportverein Steaua\u201c hei\u00dft. Zwischen 1957 und 1963 dominiert sie den Hochsprung, gewinnt 150 Wettk\u00e4mpfe und \u00fcberbietet ihren eigenen Weltrekord viermal, von 1,75 m bis 1,91 m.<\/p>\n<p>14. Juli 1956: Iolanda Bala\u015f stellt ihren ersten Weltrekord auf und bricht den der Britin Thelma Hopkins. Dieser neue Rekord f\u00e4llt im Finale der Olympischen Spiele in Melbourne im selben Jahr. 1960 holt sich Iolanda Bala\u015f dann in Rom ihr Olympia-Gold. 7. Juni 1958: Iolanda Bala\u015f stellt mit einem Sprung \u00fcber 1,78 m einen neuen Weltrekord auf. In den folgenden drei Jahren verbessert sie diese Leistung um 13 cm. Am 16. Juli 1961 springt sie \u00fcber 1,91 m: ein riesiger Abstand zu ihren Mitbewerberinnen, die nicht \u00fcber 1,78 m kommen. Ihr Rekord hielt zehn Jahre lang. Erst mit der Sprungtechnik Fosbury-Flop konnten andere ihren Rekord brechen.<\/p>\n<p>Zwischen 1988 und 2005 war Iolanda Bala\u015f Vorsitzende des Rum\u00e4nischen Sportverbands und trug wesentlich zur F\u00f6rderung von Athletik in Rum\u00e4nien bei. F\u00fcr ihre besonderen Verdienste erhielt sie 2010 von K\u00f6nig Michael den Orden \u201eNihil Sine Deo\u201c. Iolanda Bala\u015f ist Ehrenb\u00fcrgerin der St\u00e4dte Temeswar (1998) und Bukarest (2001). Im Jahr 2000 wird sie zur besten Hochspringerin des 20. Jahrhunderts gew\u00e4hlt. Sie starb am 11. M\u00e4rz 2016 im Alter von 79 Jahren.<\/p>\n<\/p>\r\n        <\/div>\r\n    \n        <div>HILDEGARDIS WULFF, Timi\u015foara<\/div>\r\n        <div>\r\n            <p>\n<!--&#091;gr-slider ids=\"1370\"&#093;--><\/p>\n<blockquote><p>Zum Wohle der katholischen Frauen und M\u00e4dchen des Banats wurden viele Vereine deutscher katholischer Frauen gegr\u00fcndet. Ein H\u00f6hepunkt war 1936-1938 erreicht, als es 138 Organisationenmit mehr als 15.000 Mitgliedern gab.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Claudiu Calin, Archivar der r\u00f6misch-katholischen Di\u00f6zese Temeswar<\/p>\n<\/blockquote>\n<p id=\"tw-target-text\" class=\"tw-data-text tw-ta tw-text-small\" dir=\"ltr\" data-placeholder=\"\u00dcbersetzung\"><strong>Dr. Hildegardis Wulff <\/strong>(1896 &#8211; 1961), d<span lang=\"de\" tabindex=\"0\">ie Benediktinerin von St. Lioba widmete ihr Leben der Wohlt\u00e4tigkeitsarbeit in Banat.<\/span><\/p>\n<p>F\u00fcnf Nonnen halten in ihren Armen je ein oder zwei Kinder in wei\u00dfen Windeln. Die Babys schlafen ruhig, w\u00e4hrend die Schwestern sie wiegen und dabei singen. Im Gesicht der Nonnen sieht man Freude \u2013 Freude dar\u00fcber, in einer schwierigen Lage helfen zu k\u00f6nnen. Ein ber\u00fchrendes Bild, das viele Fragen aufwirft. Dahinter steckt eine traurige Geschichte. Die nur wenige Monate alten Kinder wurden gewaltsam von ihren M\u00fcttern getrennt, welche zu Zwangsarbeit in die damalige Sowjetunion deportiert wurden. Es ist Januar 1945; in diesem Monat werden alle 18- bis 45-j\u00e4hrigen Frauen und M\u00e4nner deutscher Volkszugeh\u00f6rigkeit in die Sowjetunion verschleppt. Schwester Hildegardis Wulff kann den Kindern jedoch helfen. Sie gr\u00fcndet ein Waisenhaus neben dem Sankt-Anna-Krankenhaus im Stadtteil Elisabethstadt in Temeswar. 80 Kinder aus dem gesamten Banat werden hier versorgt. Schwester Hildegardis Wulff, die \u00c4btissin der Benediktinerinnen der heiligen Lioba in Temeswar, ist eine der herausragenden Pers\u00f6nlichkeiten dieser Stadt. \u00dcber sie wurde trotz ihrer gro\u00dfen Bedeutung f\u00fcr Stadt und Region bisher wenig geschrieben. Ihr eigenh\u00e4ndig getipptes Tagebuch befindet sich in den Archiven der r\u00f6misch-katholischen Di\u00f6zese Temeswar.<\/p>\n<p>Schwester Hildegardis wurde am 8. September 1896 als Liselotte Wulff in Mannheim geboren. In Heidelberg und Bonn studierte sie Germanistik, Mittelalterliche Geschichte und Kirchenrecht; sie promovierte in Philosophie. Der 29. April 1929 sollte viele Leben ver\u00e4ndern: Schwester Hildegardis kommt in Temeswar an, wo sie sich auf unbestimmte Zeit niederl\u00e4sst. In Temeswar und dem Banat will sie ihre apostolische Arbeit und ihr Lebenswerk ansiedeln. Dort gr\u00fcndet sie die ersten Frauen- und M\u00e4dchenvereine. Sie ist nicht mehr alleine, denn einige Benediktinerinnen aus Deutschland und M\u00e4dchen aus dem Banat treten dem Benediktinerorden der heiligen Lioba bei und werden Nonnen. Die Errichtung des Sankt-Anna-Krankenhauses 1936 in Temeswar ist ein wichtiger Meilenstein. Die Einrichtung ist f\u00fcr Geburtshilfe und Gyn\u00e4kologie sowie f\u00fcr ihre Entbindungsstation bekannt. 500 bis 600 Kinder kamen dort j\u00e4hrlich zur Welt. Die Benediktinerschwestern unter Schwester Hildegardis setzen ihre Arbeit bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 fort. Zwischen 1940 und 1943 nahm die medizinische und karitative Arbeit zu. 1951 wird Schwester Hildegardis verhaftet und gezwungen, im Prozess gegen Bischof Pacha auszusagen. Im Februar 1952 wird sie zu 25 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt. Am 31. Mai 1959 wird sie von den kommunistischen Beh\u00f6rden nach West-Berlin zur\u00fcckgef\u00fchrt. Ein Jahr sp\u00e4ter nimmt sie ihre Vortr\u00e4ge und Lehrt\u00e4tigkeit wieder auf, wobei sie bis nach Kanada kommt. Nach einer Krebsdiagnose leidet sie monatelang, bevor sie am 20. Oktober 1961 stirbt.<\/p>\n<p id=\"tw-target-text\" class=\"tw-data-text tw-ta tw-text-small\" dir=\"ltr\" data-placeholder=\"\u00dcbersetzung\"><span lang=\"de\" tabindex=\"0\">Dieser Artikel basiert auf den Informationen von Herrn Claudiu C\u0103lin, dem Archivar der r\u00f6misch-katholischen Di\u00f6zese Timisoara.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/p>\r\n        <\/div>\r\n    \n<\/div>\n<p>There are many benefits to buying essays online for college. You can order an essay that is tailored to meet your needs. This is great for students who have a particular topic to cover <a href=\"https:\/\/www.thedubrovniktimes.com\/news\/item\/13731-write-paper-for-me-top-6-services-to-get-an-a-today\">https:\/\/www.thedubrovniktimes.com\/news\/item\/13731-write-paper-for-me-top-6-services-to-get-an-a-today<\/a> or don&#8217;t have the time. Professional writers can provide a great benefit. They will write a quality piece of work using proper grammar as well as referencing. 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